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| Ramsauer wandelt auf Roland Kochs Spuren |
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06. Januar 2009 |
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Zum Vorschlag des CSU-Landesgruppenvorsitzenden Peter Ramsauer, deutsche Kriminelle auf eine mögliche ausländische Herkunft zu überprüfen, erklärt der SPD-Bundestagsabgeordnete, Frank Hofmann: |
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Ramsauer steht in der CSU das Wasser wohl bis zum Hals. Der CSU-Landesgruppenchef der vom neuen Parteivorsitzenden und Ministerpräsidenten Seehofer nur noch erduldet wird, will sich in Stellung bringen und ringt um Anerkennung. |
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So nicht, Herr Ramsauer! Die billige Tour, Kriminalität mit der Herkunft zu verbinden, zieht nicht mehr. Der Wähler lässt sich weder von Koch noch von Ramsauer für dumm verkaufen. Ein Blick in die sorgfältig erstellten Sicherheitsberichte der Bundesregierung könnte dabei für den angezählten Landesgruppenvorsitzenden hilfreich sein. So stellt die Bundesregierung im zweiten periodischen Sicherheitsbericht fest, dass es die Integrationsprobleme bei Migranten (Ausländer, Asylbewerber, Spätaussiedler) sind, die zu sozialen Belastungsfaktoren führen und die Gefahr einer Straffälligkeit erhöhen. Würde man also die Kriminalitätsstatistik nach Risikofaktoren unterteilen, müsste man sie nach diesen Belastungsfaktoren wie Bildung, Stellung im Beruf sowie Einkommens- und Wohnsituation aufgliedern. Dort zeigen sich die Unterschiede, nicht in der Herkunft |
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Integration ist das Gebot der Stunde. |
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© Frank Hofmann, MdB 2006 |
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